Tschüss 2016 - unsere 5+1 Highlights

Wir blicken auf ein aufregendes Jahr 2016 zurück.

 

Auf ein Jahr mit zwei tollen Reisen in die USA. Auf sehr viele tolle Erlebnisse und unvergessliche Momente.

Auf  einzigartige Augenblicke , die wir mit unseren Kameras festhalten konnten.

Wir fassen für dich die erlebnisreichsten und emotionalsten Höhepunkte unserer Reisen in unseren Top 5  des Jahres zusammen. Und zum Schluß erzählen wir dir noch von einem ganz besonderen Urlaubs-Highlight.

In Hamburg sagt man Tschüss...



#1 underneath the stars

Lagerfeuer im Valley of Fire
Lagerfeuer im Valley of Fire

Im Herbst verbachten wir ein paar Tage in Las Vegas. Von dort aus fuhren wir in unser geliebtes Valley of Fire. Wir verbrachten den ganzen Tag dort. Gegen Abend leerte sich der Park und wir grillten bei den Seven Sisters. Langsam wurde es dunkel, wir legten ein Fire Log in den Grill und ließen den Tag Revue passieren. Um uns herum wurde es still und langsam dämmerte es.

 

Wir lauschten den Geräuschen um uns herum und schauten in die Sterne - hunderte, vermutlich tausende. Und wir ganz allein unter ihnen...

Unsere Top 5 im Valley of Fire findest du hier.



#2 2 Autopannen in 3 Tagen

Panne No. 1 nach der CBS
Panne No. 1 nach der CBS
Der Wagenheber war wenig vertrauenserweckend
Der Wagenheber war wenig vertrauenserweckend
Panne No. 2 nach der HITRR
Panne No. 2 nach der HITRR
Reifenwechsel in der Dunkelheit
Reifenwechsel in der Dunkelheit
Der Verursacher für Panne 2
Der Verursacher für Panne 2

Zugegeben - auf den ersten Blick mögen zwei Reifenpannen innerhalb so kürzester Zeit kein wahrer Höhepunkt sein. Und zugegeben in dem Moment als wir bei 35 Grad den Reifen zum zweiten Mal auf die Achse gewuchtet haben, fühlte es sich auch nicht gerade nach einem emotionalen Höhepunkt an.

 

Rückblickend allerdings sind diese beiden Pannen für uns Höhepunkte, weil wir in dieser Situation einfach einen kühlen Kopf behalten und umgehend eine Lösung gesucht haben, statt den Kopf in die Hände zu legen und zu verzweifeln. Wir haben als Reisepartner zusammengehalten und das Beste aus der Situation gemacht. Für mich als ungeduldigen Menschen ist das ein wahrer Höhepunkt!

Die ganze Geschichte erfährst du hier.



#3 we did it our way

Es ist Memorial Day Weekend und wir sind in Moab. Schon in der Nebensaison ist es hier mittlerweile irgendwie immer überfüllt. Aber jetzt ist es richtig voll! Nach ein paar Tagen in der Einsamkeit erschlagen uns die lauten Menschenmassen und wir wissen gar nicht genau, damit umzugehen.

 

Für die kommenden Tage sind wir in einem AirBnB. Wir entscheiden uns kurzerhand einfach mal die vorgenommenen Reise to-dos als unerledigt auf der Liste stehen zu lassen und legen in der Hängematte unserer Unterkunft einfach die Füße hoch.

 

Hier erinnert nichts an Memorial Day oder Touri-Ort, Es ist herrlich entspannend und wir sind total happy, dass wir beide so gleich ticken, dass wir den Urlaub einfach spontan umgestalten können.


Ist AirBnB auch etwas für dich? Finde es

hier heraus.



#4 Country at it´s best

Im Mai mussten wir Sedona überraschend verlassen. Waldbrände haben die gesamte Gegend in der Gegend so verräuchert, dass man sich nur in geschlossenen Räumen aufhalten darf. 

 

Wir planten unsere Route spontan um und fuhren nach Phoenix. Während wir auf der Interstate zu unserem Hotel fuhren, sahen wir ein Billboard mit der Werbung für ein Brad Paisley Konzert.


Ist das etwa heute??? Meinst du es gibt noch Karten???

Wir suchten schleunigst nach dem Check In im Hotel das Business-Center auf und eine aufgeregte halbe Stunde später waren wir im Besitz von zwei Tickets für die dritte Reihe. Es war ein einmaliges Erlebnis. Die Amerikaner haben nach dem Motto "Rock´n´Respect" einfach nur Spaß und keiner pöbelt oder benimmt sich daneben. Die Atmosphäre, die Live Music, alles Open Air - das war einfach nur einmalig!

Everything happens for a reason. 

Live it.

Love it.

Learn from it.


Hätte es in Sedona nicht gebrannt, hätten wir dort drei Tage verbracht. Als wir nach einem Tag abgereist sind, waren wir enttäuscht, ein bisschen wütend und traurig. ABER - wir wären nie in den Genuss gekommen, einen unserer Lieblingssänger live zu sehen und dieses großartige Erlebnis zu erfahren. Alles passiert aus einem Grund.


#5 Magischer Sonnenaufgang

Sedona im Herbst. Es regnet die ganze Nacht hindurch. Wir liegen in unserer Unterkunft und der Regen prasselt auf das Flachdach. Regenpause - Stille ... und dann ... Kojoten fangen an zu heulen. Das Ganze wiederholt sich drei Mal.

Erbarmungslos klingelt um 3:30 Uhr unser Wecker und reißt uns aus dem unruhigen Schlaf. Es regnet immer noch leicht, wir brechen trotzdem auf. 

Nach einer kurzen Autofahrt erreichen wir den Beginn des Hikingpfades. Wir schalten unsere Stirnlampen an und wandern im Dunkeln langsam und vorsichtig bis wir die Secret Slickrock Area erreicht haben. 

Es ist stockdunkel, man kann die groben Konturen des Cathedral Rock, der vor uns herausragt, erahnen. Es hat aufgehört zu regnen. Wir positionieren unsere  Kameras und warten auf den Sonnenaufgang.

Je heller es wird desto deutlicher steigt der Nebel vom Oak Creek unter uns auf. Er tanzt um den Cathedral Rock herum und hüllt ihn in ein samtiges Gewand. Es ist völlig still um uns herum. Das Naturspektakel zieht uns in seinen Bann.

Gefühlte zwei Stunden später ist es endlich soweit - die Sonne bricht endlich hinter der Bergkuppe hervor und erleuchtet die Berge, die kleinen Pfützen vom Regen und letztendlich auch unsere Gesichter. Darauf haben wir gewartet. 


Das Video dazu siehst du hier:



+ 1  The sky is the Limit

Das Jahres-Highlight und deswegen unsere +1  war die (erfolgreiche) Wanderung zur False Kiva in Moab. Es gibt einfach Wanderungen, die einigermaßen schwer zu finden und mit einer herausfordernden Wegstrecke verbunden sind - und dennoch eine magische Anziehungskraft besitzen. Die False Kiva ist so eine Wanderung. Wir waren bis zu letzt nicht sicher, ob wir es wagen sollen, ob Köper und Füsse durchhalten würden. Zum Äußersten entschlossen sind wir aber dennoch los - und wir wurden belohnt. 


Wenn es irgendeinen Ansporn gibt, im dunklen deutschen Herbst, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich doch zum Sport zu schleppen, sind es solche Momente! Erschöpft, aber seelig standen wir Arm in Arm in der Höhle und haben den Ausblick genossen. Häufig geht es im Leben eben doch darum, an sich selber zu wachsen, und selbst wahrgenommene oder von außen übergestülpte Grenzen zu überwinden. Momente wie diese zeigen mir, dass aus aus der eigenen inneren Einstellung #nevergiveup mit dem richtigen Partner an Deiner Seite die tiefe Zuversicht wächst, dass es gut werden wird #comewhatmay.

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