Das 1. Mal ... in Savannah

Hoffnungslos verliebt hat sich Travelroads - und zwar in die wohl romantischste Stadt der USA.

 

Wer "Forrest Gump" gesehen hat, der durfte diese Stadt zumindest schon einmal im Kino bewundern. Komm mit auf eine Reise durch endlose Eichenalleen, historische Kolonialhäuser und einen Hauch "Vom Winde verweht".



Stell dich bitte kurz vor. Worüber schreibst du?

Wo kann man von dir lesen?

Hallo, ich bin Mandy, 35 Jahre alt, und schreibe seit 2014 auf meinem Reiseblog Travelroads über meine Reisen neben dem Vollzeitjob.

Am liebsten geht es dabei in die USA, das Land, an das ich mein Herz verloren habe. Seit 2010 habe ich die Staaten bereits mehrfach bereist, für einige Monate in Washington D.C. gelebt und zuletzt war ich allein auf einem Roadtrip durch den Südwesten.

Auf Travelroads findest du daher vor allem viele Reiseberichte, Tipps zur individuellen Reiseplanung sowie zum Thema Alleinreisen in Amerika. Wenn ich nicht gerade in den USA unterwegs bin, erkunde ich aber auch sehr gern meine deutsche Heimat oder unternehme Trips innerhalb Europas.

Welches 1. Mal … stellt ihr uns vor?

Ich schreibe heute über mein 1. Mal in Savannah, Georgia - und mein erstes Mal in den Südstaaten überhaupt.


Seit ich früher "Fackeln im Sturm" gesehen habe, träumte ich davon, diese Region einmal mit eigenen Augen zu sehen. 2014 war es dann soweit! Savannah ist eine zauberhafte Stadt im alten Süden, an der Atlantikküste zwischen Charleston und St. Augustine in Florida, gelegen.

Den meisten dürfte die Stadt aus "Forrest Gump" bekannt sein - hier sitzt er mit den Pralinen auf berühmter Bank und erzählt seine Geschichte.



Hast du dich darauf vorbereitet?

Savannah habe ich im Rahmen meines Roadtrips an der Ostküste von New York nach Miami besucht. Eigentlich habe ich mich auf den Ort nicht übermäßig viel vorbereitet. Viel genauer war da schon die Detailplanung für Charleston. Ein Ort, der aufgrund der Bilder aus "Fackeln im Sturm" in meiner Prioritäten-Liste ganz weit oben stand. Für Savannah habe ich mir im Vorfeld ein paar Must See's rausgesucht und was man in der Umgebung noch so unternehmen kann. Zudem habe ich im Vorfeld das Hotel gebucht.



Du bist vor Ort: wie ist es wirklich – Vorstellung vs. Realität?

Savannah hat mich total überrascht. Und vom ersten Augenblick im wahrsten Sinne des Wortes verzaubert: ich habe mich sofort gefühlt wie im Süden - die Straßen sind durchzogen von uralten, gigantischen Eichen, behangen mit dem für die Südstaaten so berühmten Spanish Moss.

Die historischen Häuser versetzen mich sofort zurück in eine andere Welt und in der schwülen Luft hängt der Duft von Magnolien... die Locals sind unglaublich freundlich und höflich. Und überhaupt ist die Atmosphäre in der Stadt ziemlich entspannt. Ein paar Stunden haben gereicht und ich war, man könnte sagen, hoffnungslos verliebt!


Wieviel Zeit sollte man einplanen?

Ich war 2 Tage in Savannah - das fand ich für einen ersten Besuch optimal. Ich denke, für einen ersten Eindruck kann aber auch 1 Tag reichen. Die Stadt ist überschaubar und gut zu Fuß zu erkunden.



Würdest du nochmal wiederkommen?

Auf jeden Fall!

Ich träume bereits seit 2014 von einem weiteren Besuch... und hoffe ich schaffe es einmal im Frühling wieder zu kommen, wenn alles blüht.

 



Was sollte man bei dem Erstbesuch unbedingt machen / sehen / essen / probieren?

Für einen ersten Besuch habe ich folgende Tipps:

Lass dich treiben und vom Südstaaten-Flair Savannah’s bezaubern:

schlendere zu Fuß durch den historischen Distrikt der Stadt. Bestaune die historischen Häuser im Kolonial - und Südstaatenstil, spaziere entlang wunderschöner Eichenalleen oder durch den Forsyth Park und lege eine Pause an einem der vielen begrünten Squares ein, für die Savannah so bekannt ist.

 

Bummel durch die kleinen Shops und Galerien an der River Street und genieße dort den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein mit Blick auf den Savannah River.


Rund um Savannah möchte ich dir noch folgende Ausflüge ans Herz legen:

 

Ein Besuch auf der Wormsloe Plantation – ein richtiges Plantagenhaus gibt es dort zwar nicht mehr zu sehen, das Highlight ist aber auch ein ganz anderes. Und zwar die fast 2 km lange atemberaubend schöne Eichenallee, die du entweder mit dem Auto oder zu Fuss zurücklegen kannst. Da kommt garantiert ein bisschen „Vom Winde verweht“ Romantik auf!

 

Mehr dazu kannst du auch auf meinem Blog lesen.

Für etwas mehr Aufregung und Spannung sorgt dagegen der älteste und schönste Friedhof Savannahs, der Bonaventure Cemetery. Hier soll es nämlich angeblich spuken…

 

Und zu guter Letzt:

Wenn man schon so nah an der Atlantikküste ist, darf ein Abstecher zum Meer – auf Tybee Island - nicht fehlen


Was hättest du dir sparen können?

Hm, da gibt es eigentlich nichts.



Was würdest du bei einem zweiten Besuch

anders machen?

Vielleicht noch mehr Zeit einplanen. Aber es waren auch so bereits zwei unvergesslich schöne Tage.



Hast du bei deinem 1. Mal dort etwas Besonders / Lustiges / Abenteuerliches / Unvergessliches erlebt?

Man sagt Savannah nach, dass sie nicht nur zu den schönsten Städten der USA gehört, sondern auch die Stadt ist, in der es am meisten spuken soll. Nicht nur in der Stadt selbst, sondern vor allem auch auf dem Bonaventure Cemetery. Ich muss sagen, ich empfand die Atmosphäre dort in der Tat eigenartig. Und ja, teils etwas gruselig...


Das muss ich dazu noch loswerden…

Wenn mich jemand fragen würde, welche die schönste Stadt Amerikas ist, würde ich zu jetzigem Zeitpunkt immer sagen: Savannah.

Für mich einer der romantischsten Orte der USA! Und definitiv einen Besuch wert.

Beitrag teilen



Und dein 1. Mal?

Wir möchten die Beitragsreihe laufend erweitern und suchen daher Erfahrungsberichte von Erstbesuchen  aus ganz Amerika. Möchtest du auch von deinem "1. Mal in ..." berichten?

Melde dich bei uns.



Kommentar schreiben

Kommentare: 0