Unser Fazit: Roadtrip 2017

Seit zwei Tagen sind wir wieder zu Hause in Hamburg. Grauer Himmel, dunkle Tage und morgen wieder zur Arbeit. Danke Jetleg, dass du jetzt unser Begleiter bist.

Da werfen wir lieber mal einen Blick zurück. In die Wüste Arizonas, die uns so vielfältige Fascetten gezeigt hat. Viele, riesige Kakteen und so gar keiner wie der andere. Dann wieder saftiggrüne Wiesen mit gelb-verfärbten Bäumen, die sich in den tiefblauen Seen spiegeln. Was für ein Kontrastprogramm!

Wir ziehen mit dir Bilanz und geben einen ersten Einblick in unsere Fotos.

 


Zahlen, Daten, Fakten

  • Reisezeit: 13 Tage
  • Reisezeitraum: November
  • Durchquerte Staaten: Arizona, Nevada,
  • Gefahrene Meilen: 1.800
  • Mietwagen: Ford Expedition
  • Unterkünfte: 5 Hotels, 2 AirBnB´s
  • Richtig mieses Hotel: in Payson
  • Richtig gutes AirBnB: in Tucson
  • Gesehene Tiere: Luchs, Koyote, Javelina, Hasen, Mäuse, Bighorn Schafe, Roadrunner


Anfang und Ende

Kontrastreicher hätte eine Reise wohl kaum sein könne. Karge Wüstenlandschaften wechselten sich mit riesigen Seen ab. Das alles ist Arizona. Wieder einmal mehr haben wir kaum erfassen können, wie groß dieses Land und noch dazu jeder einzelne Staat doch ist.

Unsere Zeit vor Ort war mit 13 Tagen recht knapp bemessen, daher war es richtig von uns gewesen, die Route mit den geringsten Meilen zu wählen. Wir hatten uns natürlich wieder viel vorgenommen - und wussten, dass wir nicht alles davon schaffen würden. Aber das ist in Ordnung. Bitte kein Stress!

Zur Einstimmung auf unsere ausführlichen Reiseberichte möchten wir dir wie bei unserem ersten Roadtrip 2017 jeweils unser erstes und unser letztes geschossenes Bild unserer Kameras zeigen.


Der Start der Reise

Unser Roadtrip startet dieses Mal in Phoenix. Bei grauem Himmel steigen wir in Hamburg frierend in den Flieger. Als wir am Abend in Phoenix das Flughafenterminal verlassen, bläst uns dieser warem Fön von mittleren 20 Grad ins Gesicht. Wir kommen gleich ins Schwitzen - herrlich, wir sind da.

 

Den nächsten Tag verbringen wir auch noch ganz entspannt in Phoenix. Nach einer unruhigen Nacht erledigen wir am Morgen die ersten Einkäufe und lassen es entspannt angehen. Abends genießen wir den Sonnenuntergang im Papago Park in Phoenix. Dies ist eine künstliche angelegte Parkanlage mit vielen kleinen Seen, Palmen und riesigen Kakteen. Scheinbar sehr beliebt, denn hinter jeder Ecke steht ein Fotograf, der gerade frisch verheiratete Paare, Hochschwangere oder Familien fotografiert. Überall schallt es "Amazing", "Great job" oder "Give me more". Das ist nicht so unser Ding. Wir fahren an den letzten Parkingspot und sind hier etwas abgelegener. Super, hier können wir das erste Mal unsere Kameras und den Slider herausholen. 

Endlich weg von den ganzen Fotoshootings. Ich liebe Sonnenuntergänge - aber bitte entspannt und ohne viel künstliches Getue um mich herum. Umso schöner war der einsame Platz, den Jan und ich uns dafür ausgesucht hatten. Zahlreiche Kakteen boten sich hier für die  ersten Fotos aus. Die ersten Tage unseres Roadtrips waren durch die stacheligen Giganten wirklich geprägt.

 

Fotografiert mit: Nikon D5300, Objektiv 18.0-105.0 mm f/3.5-5.6

Einstellungen: 1/60 Sek. bei f/10, ISO 100, Brennweite 35 mm


Papago Park Phoenix Arizona Sunset
Die untergehende Sonne taucht den alte, trockenen Kaktus in ein ganz besonderes Licht

Wenn ich ehrlich sein soll, war es für mich ein erster Tag voller erster Male. Ich habe zum ersten Mal den Slider auf einer Reise nach dem Transport aufgebaut und im echten Einsatz benutzt. Und als ob ich damit nicht schon genug zu tun hatte, habe ich mein neues Objektiv zum ersten Mal überhaupt benutzt - von einigen Testschüssen in der heimischen Wohnung abgesehen. Das Fazit des Zeitraffers steht noch aus, zu dem Objektiv kann ich nur sagen: ich bin begeistert! 

 

Fotografiert mit: Nikon D5100, Objektiv Sigma 17-70mm f2.8-4.0 DC OS HSM C

Einstellungen: 1/90 Sek. bei f/11, ISO 100, Brennweite 45 mm


Papago Park Arizona Phoenix
Kein Kaktus gleicht dem anderen

Das Ende der Reise

Die letzten Tage unserer Reise haben wir in Las Vegas verbracht. Drei Tage Vegas nach einer ganzen Menge Natur ist immer wieder ein kleiner Kulturschock. Und spätestens nach einem halben Tag in der Stadt noch dazu in Jeans - fühlt sich das an als müssten wir wieder raus. In Wanderklamotten in die Einöde. Je öfter wir in Vegas sind, desto weniger wollen wir hier sein. Die Stadt hat eine unbestechlich gute Ausgangslage, das ist DAS Pro.

Umso schöner, dass wir unseren letzten vollen Tag nicht in Las Vegas, sondern im Valley of Fire verbracht haben. Ganz ohne viele Touristen, sondern mit ganz viel Natur.

Mittlerweile ist das Valley of Fire für Tagestouristen, die dem Rummel Las Vegas für einen Tag entfliehen wollen, ein geläufiger Begriff. Die Fire Wave und der Crazy Hill sind keine Geheimtipps mehr, sondern bekannte Fotomotive. Daher wollte ich einen anderen Blickwinkel zu suchen und trotzdem erkennen lassen, wo das Foto aufgenommen wurde. Das war zumindest meine Intention bei dem Foto.

Im Licht zum Sonnenuntergang fangen die Farben im Valley of Fire erst so richtig an, zu leuchten. Kurz nachdem die Sonne hinter den Bergen verschwunden ist, scheinen die einzelnen Felsen in gelb-orange oder rot bis lila. Es ist für mich immer wieder faszinierend zu sehen, wie sich innerhalb von Minuten die Farben ändern.

Ganz kurz vor Beginn unserer Reise habe ich mir ebenfalls ein neues Objektiv (Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Objektiv) gegönnt, mit einer Festbrennweite. Im Sinne von "du zoomst mit den Füßen" war dies zu Beginn eine ganz schöne Umstellung. Das weiche Bokeh des Objektivs überzeugt mich aber total.

 

Fotografiert mit: Nikon D5300, Objektiv 35.0 mm f/1.8

Einstellungen: 1/125 Sek. bei f/4,0, ISO 100, Brennweite 35 mm


Valley of Fire Nevada Las Vegas
Prächtige Farbenvielfalt zum Sonnenuntergang

Bei der Fahrt aus dem State Park bemerkten wir eine Herde Bighorn Schafe, die von dem umliegenden Bergen abstiegen, um zu grasen. Ein einzigartiges Erlebnis, wie trittsicher und geradezu erhaben sich diese Tiere in den schroffen Felsen bewegen können. Wir haben schnell (verbotenerweise) an einer sicheren Stelle am Straßenrand gehalten und die Kameras gezückt.

Zuerst ließen sich die Schafe nicht von uns ablenken. Als ich aber versucht habe mein (nicht gerade tierfotografie-taugliches) Objektiv mit maximal 70 mm Brennweite in den Anschlag zu bringen, fasste mich der Leitwidder sofort auf und fixierte mich durchdringend. Da es eine unserer goldenen Regeln ist, Tieren immer mit dem größtmöglichen Respekt gegenübertreten, verzichtete ich auf "das perfekte Foto" und ließ die Süßen weiter grasen.  

 

Fotografiert mit: Nikon D5100, Objektiv Sigma 17-70mm f2.8-4.0 DC OS HSM C

Einstellungen: 1/10 Sek. bei f/5,6 ISO 1600,  Brennweite 70 mm, Bildausschnitt 100-fach vergrößert


Valley of Fire State Park Nevada Bighorn Sheep
Der Leitwidder der Bighorn Sheep Herde hat alles unter Kontrolle

Danke

Es war bereits unsere zweite Reise, die wir gemeinsam mit dir unternommen haben. Du hast auf Facebook kommentiert, geliket, eine Nachricht geschrieben oder still mitgelesen. Unsere Vlogs sind super angekommen, auch bei Instagram kamen jeden Tag Zuschauer hinzu. Einfach toll, dass wir alle diese eine Leidenschaft teilen.

Also, auch hier noch einmal: von ganzem Herzen vielen, lieben Dank an DICH. Für deine Anteilnahme. Für dein Like. Für deinen Kommentar. Für dein Lesen. Für dein Dabeisein. DANKE!

 

Es war wieder mal eine super-schöne und erlebnisreiche Zeit, die wir nicht missen möchte. Einige Erfahrungen reicher, neue Blickwinkel und neu entdeckte Ecken Arizonas. We'll be back - das steht fest und wir planen im Kopf schon die nächste Route für 2018.


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Kommentare: 2
  • #1

    Mandy (Sonntag, 19 November 2017 20:31)

    Hallo ihr Lieben, hach... da kommt auch bei mir wieder Fernweh auf! Schöner erster Beitrag zum Trip, ich bin gespannt auf mehr. Finde es übrigens super, dass ihr zu den Bildern auch die fotografischen Details dazu schreibt - sehr hilfreich!

    Liebste Grüße nach HH
    Mandy

    P.S.: Es hat wieder ganz viel Spaß gemacht eure Reise live mitzuverfolgen! :)

  • #2

    Kling (Sonntag, 03 Dezember 2017 22:50)

    Hallo Ihr Zwei,
    ich liebe Eure Blogs/Vlogs, lese mit auf Facebook und verfolge Euch auf Instagram. Es macht Spaß Eure Geschichten zu lesen und die tollen Fotos anzuschauen. Da bleibt das Fernweh erhalten. Dieser Blog spricht mir aus dem Herzen . Wir haben im Juli/August unsere erste richtige Rundreise an der Westküste gemacht und kaum wieder hier, möchte man wieder fahren. Die Natur in Ruhe zu genießen und die Sonnen-auf und untergänge, einfach traumhaft. Ich wünsche Euch noch viele tolle Reisen und freue mich Euch im Nachhinein zu begleiten. Macht weiter so. Euch eine schöne Adventszeit und ein ereignisreiches Jahr 2018. Liebe Grüße Angelika