Hiken in den Alabama Hills

Wir haben 2015 einen Ausflug in die Alabama Hills gemacht und nach der Fahrt durch das Death Valley dort fast einen ganzen Tag zugebracht. Von Lone Pine aus fährt man auf der Whitney Pocket Road direkt auf das Gebiet zu und am ersten Highlight vorbei, die Miss Alabama. Von der Straße geht die unbefestigte Movie Field Road ab. Diese ist ohne Probleme auch für einen normalen PKW zu bewältigen. Von dort aus führt ein Loop durch den Großteil der Arches, die sich prima zu Fuß erkunden lassen.

 

 

Eine schöne Karte findest du bei Isabel Synnatschke.

Die Alabama Hills befinden sich im westlichen Teils Kalifornies. Direkt zwischen Death Valley und Sequioa National Park.

 

In dem Örtchen Lone Pine findet sich bestimmt ein Motel zur Übernachtung. Diese sind allerdings begrenzt und nicht gerade günstig. Eine großartige Einkaufsmall zum Schlendern sucht man hier allerdings vergeblich.



Die Landschaft

Wir hatten bei unserem Besuch wirklich ein unfassbar tolles Wetter. Zahlreiche Wolken überzogen den strahlend blauen Himmel - für Fotos wunderschön. Der blaue Himmel bietet einen tollen Kontrast zu dem sandfarbenen Gestein der Felsen.

Unser Aufenthalt fiel auf das Memorial Day Weekend im Mai. Aufgrund der Höhenlage war es noch etwas frisch dort oben. Im Hintergrund kann man den Schnee auf der Bergkette des Mt. Whitney sehen.


Miss Alabama

Die Miss Alabama begnet dir als erste bei deinem Besuch in der Gegend. Der Felsen wird regelmäßig neu angemalt, so dass du auf verschiedenen Fotos immer ein etwas anderes Gesicht siehst.  Außer einem kurzen Fotostopp gab es hier für uns aber nicht mehr zu sehen.

Miss Alabama

Heart Arch

Über die Movie Flat Road erreichst du den Arch Loop Trail, der dich an zahlreichen Arches vorbei führt. Dieser sieht aus wie ein Herz.

 

Du findest überall skurrile Gesteinsformationen, Gesichter, kleine Zwerge, hier gibt es viel zu entdecken und zu fotografieren. Lass deiner Fantasie freien Lauf!



Möbius Arch

Möbius Arch

Der Möbius Arch ist wohl das bekannteste Motiv der Alabama Hills. Es ist nicht ganz leicht, ihn zu fotografieren. Er ist doch größer als man denkt.  Die Bergkette im Hintergrund macht das Foto komplett.

 

Der Weg dorthin führt über den Loop, der wirklich leicht zu bewältigen ist. Schatten gibt es hier allerdings nicht. Im Hochsommer kann es hier bestimmt warm werden.

Aus einer anderen Perspektiven macht der Möbius Arch ebenfalls eine gute Figur.

Möbius Arch


Cyclops Skull Arch

Dieser Arch ist wirklich besonders. Er sieht nicht nur besonders aus, sondern er ist auch besonders schwierig zu fotografieren. Es lohnt sich hier auf jeden Fall, in den Arch zu klettern und die seitlichen "Archbeine" als Rahmen zu nutzen. Der Himmel und auch das Bergpanorama dahinter sind wunderschön.

Der Arch liegt nicht mehr auf dem Loop. Der Weg hierhin führt ebenfalls über eine unbefestigte Straße, hier würde ich allerdings nur mit 4WD fahren. Die Strecke ist deutlich anspruchsvoller und hat einige tiefe Schlaglöcher zu bieten. Also hier schön die Augen auf die Straße und nicht ablenken lassen.


Whitney Portal Arch

What a hike.

Das war vielleicht ein kleines Abenteuer. Wir hatten GPS-Daten und so eine ungefähre Ahnung, wo der Arch in etwa sein sollte. Als wir am Fuß des Berges standen sahen wir in einiger Entfernung den kleinen Arch. Wow... ganz schön weit oben. Aber wenn wir schon mal da sind. Los geht´s!

Über tiefen Sand bis Geröll ging es etwa 45 Minuten straff aufwärts. Oben angekommen brannten unsere Waden und wir mussten erstmal wieder zu Atem kommen. Wir drehten uns um und sahen dieses tolle Panorama - das war es wert!

Whitney Portal Arch

 

Man kann sich leider nicht direkt hinter den Arch stellen. Um ihn zu fotografieren, musst du ein bisschen klettern und dann den richtigen Winkel erwischen. Ein bisschen kniffelig.

 

Wir hatten starken Wind dort oben, das war super-laut und echt kalt. Die Landschaft ist wirklich beeindruckend, wie aus einer anderen Welt.

 

 

Whitney Portal Arch
Whitney Portal Arch


Filmschauplatz

Woher hat die Movie Flat Road wohl ihren Namen? Richtig, hier wurden zahlreiche Hollywoodstreifen gedreht. Wer interessiert an einer kleinen Tour durch zahlreiche Kinostreifen ist, findet hier die passende Karte dazu. Hast du noch nicht genug davon? Dann ist für dich vielleicht auch ein Besuch im Filmmuseum von Lone Pine einen Abstecher wert.


Fazit

Wir haben den Tag "in den Bergen" sehr genossen. Was wir besonders schön fanden, dass wir kaum andere Touristen getroffen haben. In dem Örtchen Lone Pine schon. In dem weitläufigen Gebiet haben wir allerdings lediglich ein paar Locals beim Hiken getroffen. Nach den Touristenmassen im Death Valley hat uns das richtig gut gefallen. Wir würden auf jeden Fall nochmal wiederkommen. Wer einen Tipp für schöne Übernachtungsmöglichkeiten hat, meldet sich gern bei uns.

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