Hiking essentials

Es gibt Dinge, die immer in deinem Rucksack dabei sein müssen, wenn du wandern gehst? Genau so ist es bei uns auch. Wir lassen dich heute mal in unseren Rucksack schauen. Warum wir den Rucksack tragen, den wir tragen und was wir sonst noch so mitnehmen, wenn wir hiken gehen.


Rucksäcke

Rucksack Jack Wolfskin Unisex Moab Jam 18

Für mich ist der Rucksack der perfekte Begleiter auf kurzen und auch langen Wanderungen. Durch die gute Passform und die geformten Schultergurte eignet sich aus meiner Sicht vor allem für Frauen sehr gut. Die Rückenpolster lassen die Luft am Rücken zirkulieren und bieten ausreichend Komfort. Der Bauchgurt stabilisiert den Rucksack.

Der Außenbereich bietet genug Stauraum durch die beiden Seitentaschen und das kleinere Fach im vorderen Bereich.

Im Innenbereich ist Platz für eine Wasserblase (mit entsprechendem Durchlass) und bspw. Kamera, leichte Jacke und Snacks.

Im Lieferumfang enthalten ist weiterhin eine Regenhülle, die im Boden des Rucksacks verstaut ist. Diese kann man bei Bedarf einfach über den Rucksack ziehen.

 

Seit letztem Jahr reise ich mit einem zweiten Objektiv und dafür ist der Rucksack leider mittlerweile zu klein geworden. Aktuell bin ich daher auf der Suche nach einem Rucksack, der etwas größer ist, maximal aber 26 Liter fässt.


Deuter ACT Lite 35+ 10 SL

Die Reise zu dem Rucksack war im wahrsten Sinne des Wortes eine schwierige Geburt. Denn scheinbar gibt es immer nur eines von beiden: Wander- oder Fotorucksack. Aber eine gescheite Variante, in der sich beide Leidenschaften vereinen lassen, die habe ich lange nicht gefunden. Wie ich letztendlich doch DEN Rucksack für mich gefunden habe, kannst du hier nachlesen.

 

Ausschlaggebend war für mich das ACT-Rückenteil, das getrennte Bodenfach und die vielen Zurrlaschen im Außenbereich.

Die Kamera schütze ich zusätzlich durch einen separaten Kameraeinsatz, den ich mir einfach dazu gekauft habe.

 



Wanderstöcker

Leki Stöcke Legacy

Für jeden steileren Auf- oder Abstieg sind Hiking-Sticks unverzichtbar. Wer es bisher noch nicht ausprobiert hat, sollte es unbedingt mal machen. Du hast viel mehr Halt und Sicherheit beim Wandern.

Sobald du sie nicht mehr benötigst, schiebst du sie einfach zusammen und klemmst die leichten Stöcker einfach an den Rucksack.

Überzeugt hat mich vor allem das Gewicht. Mit nur 229g sind die Stöcker superleicht. Auch das easy-lock-System ist in der Handhabung echt toll.

 

Leki Trekking Stöcke Cressida

Nachdem ich mich viele Urlaube gegen Hiking Sticks gesträubt habe, erscheinen sie mir mit steigendem Schwierigkeitsgrad der Trails an absoluter Notwendigkeit. So habe ich mir während der letzten Wanderungen immer wieder einen Stock von Jan beborgt. Irgendwann hat es uns beide genervt und damit war die Entscheidung klar,

Ich habe mich für Stöcker der Marke Leki entschieden, die mit 499g aus Aluminium sehr leicht sind. Überzeugt haben mich aber vor allem die Kork-Griffe und das Speed-Lock-System.



Rucksackinhalt

GPS-Gerät Garmin 64S

Die ersten Touren haben wir mit einem iPhone als GPS bestritten. Irgendwann war aber klar, dass dies in Sachen Bedienung, Genauigkeit und Empfindlichkeit an seine Grenzen stößt. Wir wollten ein GPS OHNE Touchscreen. Wer einmal versucht hat mit kalten, klammen oder  sandigen Fingern Geräte im Stress und außer Atem zu bedienen, weiss die Einfachheit normaler “Knöpfe” sicherlich zu schätzen. Das 64s ist zudem kartenfähig (auch OpenSource-Karten gehen) und lässt sich über BaseCamp oder Bluetooth bequem mit den notwendigen Punkten, Routen und Tracks versorgen.

Camelbak, 3 Liter

Als wir mit dem Hiken anfingen, haben wir zunächst reichlich Wasserflaschen mitgeschleppt. Aber irgendwann ging uns das ständige Rucksack absetzen, trinken, Rucksack aufsetzen schlichtweg auf die Nerven. Die Wasserblasse lässt sich in Wanderrucksäcken prima im Rückenbereich verstauen und nimmt dadurch wenig Platz weg. Du kannst beim Wandern regelmäßig kleine Schlucke trinken, was der Dehydration vorbeugt.

Als einziges Manko empfinde ich, dass man nicht genau prüfen kann, wie viel Wasser noch in der Blase ist (ohne den Rucksack abzusetzen und die Blase anzuschauen).



Zubehör

Taschenlampe

Bei uns darf eine Taschenlampe auf keinen Fall fehlen -auch nicht wenn wir am Tage wandern. Das gehört bei uns zur Notfallausrüstung einfach dazu.

Stirnlampe

Neben der Taschenlampe findet sich bei jedem von uns auch noch eine Stirnlampe im Rucksack wieder. Wer in der Dunkelheit wandert, sollte in jedem Fall die Hände frei haben. Die Lampe hat auch ein Rotlicht, dass bei Dunkelheit weniger blendet.

Bear Grylls Messer

Das Messer hat eine große Klinge, die sehr scharf ist. Bei uns findet das Messer bei vielen Gelegenheiten Einsatz und ist daher immer mit dabei.

Schweizer Taschenmesser

DAS Messer darf natürlich nicht fehlen. Mit seinen vielen Funktionen kann es in so mancher Lage ein kleiner Lebensretter sein. Und wenn es gerade kein Leben rettet, öffnet es den Wein, mit dem Korkenzieher. 


Magnesium Block inkl. Feuerstein

Ebenfalls für Notlagen und kalte Tage: der Feuerstein. Nimmt nicht viel Platz weg, wiegt nichts, also rein in den Rucksack. Regen, Schnee, Wind, es ist egal mit dem Magnesium bekommst du in rasender Geschwindigkeit ein Feuer zu Stande. Nur ein Feuerstein hilft im Notfall nicht weiter, wenn der nötige Zunder fehlt.

Karabinerhaken

Zum Festzurren, zum Abseilen -egal, was der Karabiner hat fast unendlich viele Einsatzmöglichkeiten und ist damit ein wahrer Allrounder für Hiker.

Pfeife

Sollte der Fall eintreten, dass du dich bemerkbar machen musst, hilft dir diese kleine Rettungspfeife weiter.


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Kommentare: 4
  • #1

    Matthias Kelm (Montag, 03 April 2017 19:35)

    Rettungsdecke und Wasserentkeimungstabletten hatten wir bei einigen Hikes auch dabei. Ach und die guten Bubdeswehr Panzerkekse :)

  • #2

    Jan (Montag, 03 April 2017 20:42)

    Ich seh schon, da hat jemand das EPA geplündert ;) Die Rettungsdecke ist sicherlich ein geniales Essential, dass wir noch ergänzen! Genau wie die Hartkekse. Wir haben auch immer eine extra Decke (großes Pali-Tuch) dabei und auch eine Menge zu Essen...Die Chlor-Tabletten sind natürlich etwas für den richtigen Notfall...Wir schleppen tagsüber Unmengen Wasser mit und haben immer mindestens 15 Liter im Auto. Aber ich kann mir natürlich Lagen vorstellen, bei denen das nicht ausreicht :)

    Viele Grüße Jan

  • #3

    Joost Niebecker (Montag, 12 Februar 2018 11:20)

    Da habt ihr eine gute Zusammenstellung! Die Pfeife lasse ich immer weg, da an meinen Rucksäcken immer eine dran ist. Als Wanderstöcke habe ich die Leki Responce Traveller, 212 g, leichter geht's kaum und super stabil! Viel Spaß weiterhin beim Wandern!

  • #4

    Roland Zeller (Dienstag, 13 Februar 2018 10:31)

    Nun eine Goldene Rettungsdecke ist bei uns auch immer dabei, aber auch eine kleine erste Hilfe Tasche mit dem nötigsten, haben wir zb. 2017 im Yellowstone gebraucht, nicht beim Wandern, aber ich habe jemandem einen Druckverband anlegen müssen, er hatte sich übelst die Hand aufgerissen bei einem Sturz... Schweizer Messer ist ja klar und ist 35 Tage bei mir in der Hosentasche ;-) Lg Roland