Hikes im Canyonlands National Park

Der Canyonlands Nationalpark liegt in Utah, die nächstgrößere Stadt ist Moab. Der Nationalpark ist in drei Bereiche aufgeteilt: Island in the sky, the Needles und the Maze. Er gehört unter anderem zu den International Dark Sky Parks und damit zu einem der Orte, die eine geringe Light Pollution aufweisen. 

Wir beschäftigen uns in diesem Beitrag über das Gebiet Island in the sky. Aus unserer Sicht hat dieser Bereich des Parks am meisten sehenswerte Spots zu bieten.


Allgemeine Infos

Es gibt vom Nationalpark selbst eine mehrere offizielle Karten. Eine Gesamtübersicht und für jeden der drei Bereiche eine. Die übliche Parkbroschüre erhälst du  bei der Parkeinfahrt . ZumPlanen deines Besuchs eignet sich die Parkkarte für zu Hause übrigens auch ganz gut.

Download:

Download
Offizielle Karte vom Canyonlands Nationalpark
Canyonlands NP Offizielle Karte.pdf
Adobe Acrobat Dokument 427.8 KB
Download
Offizielle Karte von Island in the sky
Island in the Sky Offizielle Karte.pdf
Adobe Acrobat Dokument 372.5 KB


Anfahrt

Die nächste Stadt ist Moab und somit der ideale Ausgangspunkt für deine Reise in den Canyonlands National Park. Die Anfahrt ist mit insgesamt 100 Kilometern recht weit. Plane deinen Besuch also soweit im Voraus, dass du ohne Weiteres den ganzen Tag im Park verbringen kannst.

Tipp:

Die Unterkünfte in Moab sind leider mittlerweile recht teuer und vor allem schnell ausgebucht. Versuche deinen Besuch im Canyonlands National Park unter der Woche zu planen.



Top 4 im Canyonlands National Park

Teil: Island in the sky

Mesa Arch

Es ist DER Fotospot zum Sonnenaufgang in dieser Gegend. Auch wenn es schwer dir fällt, im Urlaub so früh aufzustehen - es lohnt sich!

 

Die Fahrt von Moab aus dauer gute 1,5 Stunden und du benötigst nochmal ca. 20 Minuten zu Fuß, die man bei der Planung berücksichtigen sollte. Sobald die Sonne hinter den gegenüberliegenden Bergkuppen hervorstrahlt, erleuchtet der Felsbogen in einem starkem Orange.

Wir waren bisher zwei Mal zum Sonnenaufgang und ein Mal tagsüber hier. 

Am Tage macht der Steinbogen erst keinen immensen Eindruck. Aber sobald man an der Felskante steht, wird einem bewusst, wie tief es dahinter eigentlich hinunter geht.

Und tagsüber kann man sich auch kaum vorstellen, in welch satten Farben der Bogen am frühen Morgen erleuchtet.


Zum Sonnenaufgang kann es in Spitzenzeiten wirklich voll an dem Bogen werden. Kurz vorher und beim Sonnenaufgang hört man plötzlich außer dem ständigen Geknipse des Auslösers kein anderes Geräusch mehr.

 

Such dir rechtzeitig einen Platz vor dem Bogen - mach ein paar Probeaufnahmen. Denn kommt ein Besucheransturm an Fotografen und du verlässt deinen Platz, ist er weg.



Grand Viewpoint

Der Grand Viewpoint Trail ist insgesamt 2 Meilen lang und ist ein echter Geheimtipp für den Sonnenuntergang. Fahre im Island in the Sky einfach zum letzten Parkplatz und gehe an die Felskante. Mach dich auf den Trail und such dir ein Plätzchen an der Felskante.

 

Der Ausblick ist gigantisch. Hier kannst du der Sonne beim Untergehen zusehen - ohne viele, andere Touristen.

 

Was unseren Genuss etwas getrübt hat, waren die vielen Mücken, die um uns herumschwirrten. Wir mussten uns vermummen, um das zu ertragen.

 

Gehe rechtzeitig nach Sonnenuntergang wieder zurück zum Parkplatz. Es wird schnell so dunkel, dass du die Hand vor Augen nicht mehr siehst.



False Kiva

Unzählige Fotos hatten wir von der Höhle schon gesehen, sehnsüchtig stand die False Kiva schon zwei Mal auf unserer Liste. 2016 war es dann endlich so weit. Der Hike war eine Herausforderung und es war ein tolles Gefühl, dort in der Höhle zu stehen und die Aussicht zu genießen. 

Den ausführlichen Bericht dazu liest du hier.


Ausblick aus der False Kiva
Ausblick aus der False Kiva

White Rim Overlook

Es ist wohl DAS Wahrzeichen vom Island in the Sky Gebiet. Ich finde es sieht aus wie der Fußabdruck eines riesigen Dinosauriers.

 

Wir haben hier auch mehrmals den Sonnenuntergang verbracht. Ebenfalls mit vielen, vielen Mücken - dafür mit keinem anderen Touristen. 



Nochmal wiederkommen?

Definitiv!!! Wir wollen den Park gerne noch von einer ganz anderen Seite kennen lernen - quasi von der Basis. Wir würden gerne noch zwei Straßen befahren. Die White Rim Road und den Shafer Trail. Auf letztere Strecke haben wir 2016 schon mal einen Blick geworfen... und waren sprachlos. Die 18 Meilen lange Dirtroad hat es uns angetan. Wir mögen ja Herausforderungen...

 

Moab steht für 2017 wieder auf dem Programm. Mal sehen, ob wir uns trauen.


Beitrag teilen



Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Chris (Freitag, 10 Februar 2017 12:58)

    Das Foto vom White Rim Overlook weckt Erinnerungen. Ich fühlte mich 2015 dort so, als ob ich in einem Bild stehen würde. Diese gigantische Weite der Landschaft war unglaublich in Kombination mit diesen geschwungenen Formen des Canyons. Euch auf jeden Fall viel Spaß dieses Jahr dort (ich hoffe ihr traut euch wirklich nochmal hin)!