Actionkameras

Auto an, Gang einlegen, das Gaspedal durchtreten und los geht´s. Die Staubwolke der Dirtroad wirbelt hinter deinem SUV auf und du hälst die abenteuerliche Fahrt aus einem ganz besonderen Blickwinkel fest - mit einer Actionkamera! Genau das hatten wir schon hundertmal auf YouTube gesehen. Und wir wollten es auch!

Zu Beginn wollten wir aber nicht gleich mit dem Deluxemodell starten. Wir wollten uns langsam an das Thema herantasten und herausfinden, ob wir damit im Urlaub wirklich mehr als 2-3 Videos aufnehmen würden. 

Und tatsächlich, je länger wir uns damit beschäftigen, desto mehr Ideen hatten wir dazu. Ein neuer Winkel, eine neue Befestigungsmöglichkeit, die Varianten schienen uns grenzenlos und wir fanden Gefallen daran.


Go Pro Hero4, silver

Wir haben lange überlegt, ob es sich wirklich lohnt, so viel Geld dafür auszugeben. Fazit: ja, es lohnt sich! Die Qualität der Aufnahmen (egal, ob Zeitraffer, Video oder Einzelaufnahme) ist um Weiten besser, als bei den anderen Cams, die wir in der Hand hatten. Die Bedienung ist sehr benutzerfreundlich und selbsterklärend, so dass man sich langes Einlesen in die Bedienungsanleitung oder Recherche im Internet sparen kann. Besonders hilfreich ist für alle, die anständige Aufnahmen zu allen Licht- und Witterungsbedingungen machen wollen, dass man den ISO-Bereich festlegen kann, in dem die GoPro arbeitet.


 Die Bedienung kann über beide Displays erfolgen (vorne oder hinten). Durch das Display auf der Rückseite kannst du direkt sehen, was du aufnimmst. Das ist definitiv ein fetter Pluspunkt, und war für die Entscheidung ob GoPro 4 Silver oder Black ausschlaggebend (die 4 Black hat hinten kein Display)! Die Bedienung der rückwärtigen Displays funktioniert aber nur, wenn die wasserdichte Hülle nicht angebracht ist.


Joby GorillaPod Klemmstativ

Das Klemmstativ haben wir schon an so manch scheinbar schwierigen Stelle angebracht. Egal, ob Balkongeländer, Baum, Felsen oder auf der Straße. Durch die drei beweglichen Beine findet sich immer irgendwie eine Möglichkeit, die Kamera zu positionieren. Es ist sehr robust und daher aus unserer Sicht ideal für outdoor perfekt geeignet. Und egal, wie sehr man die Beine verdreht, sie lassen sich auch nach häufiger Nutzung immer wieder gerade richten. Der Vorteil dieses Klemmstatives (gegenüber der “deluxe”-Version von Joby, dem Gorillapod für DSLRs) ist, dass es bis auf die Schraube aus Kunststoff ist, wir also gefahrlos auch in die Nähe von Wasser kommen können). Dafür trägt es die DSLRs nicht.

 



Stativschellen-Set für GoPro (für Dreibeinstativ)

Dieses Set benötigt man zum Befestigen der GoPro auf dem GorillaPod. Damit lässt sich die GoPro auf dem Stativ horizontal und vertikal verstellen und perfekt ausrichten.

 



Saugnapfhalterung für GoPro

Die Halterung für Autos, Boote oder Wände. Wir haben bisher nur im Auto getestet und waren sehr zufrieden. Die Halterung hielt wirklich den ganzen Urlaub. Durch das Gelenk im Arm wird die Ausrichtung der Kamera erleichtert.

 



Sony ActionCam HDR-AS30V

Die Sony ist unser Einsteiger gewesen. Für den Preis hat sie ihren Dienst definitiv bei uns geleistet. Normale (30fps) Videos mit 1080p Auflösung und guten Lichtverhältnissen macht die Cam auch wirklich gut. Sobald man aber in den SloMo-Bereich wechselt oder etwas weniger gute Ausleuchtung zur Verfügung steht, kommt sie definitiv an ihre Grenzen.
Leider hat es Sony in den Jahren nicht fertig gebracht, ein Firmware-Release zu erstellen, das die Intervelllänge für Zeitraffer auf 2 Sekunden (o.ä.) zulässt. Die Minimal-Einstellung sind 5 Sekunden, was auf schnurgeraden Highways kein Problem ist, auf etwas kurvigen Straßen sieht das aber nicht aus und das Bild wirkt einfach nur “rukkelig”.
Die Bedienung der Sony ist kinderleicht und geht nach etwas Gewöhnung sehr leicht von der Hand.

Als negativ haben wir es immer empfunden, dass wir nie gesehen hast, was wir eigentlich aufnehmen, da es dafür kein Display gibt. Es war also immer zwangsläufig notwendig, NFC oder WLan zu nutzen, um das Bild auf dem Handy zu sehen. Das wiederum kostet Akkulaufzeit. Und hast du also die falschen Einstellungen gewählt, war alles für die Katz.
Aber zu sehr Unrecht wollen wir der Sony nicht tun - am Auto ist sie mit dem Bildstabilisator und ihrem robusten Gehäuse wirklich gut.

Saugnapfhalterung

Egal, ob im Auto an der Windschutzscheibe oder außen auf dem Autodach, die Halterung hält, was Sie verspricht -allerdings außen nur bei nicht allzu hohen Geschwindigkeiten.



micro SD-Karte 32 GB

Die mirco-SD Karte passt sowohl für die Sony als auch für die GoPro. Den SD-Adapter gibt es bei der Lieferung in diesem Fall mit dazu. 32 GB ist ausreichend für eine Fülle an Videos, ohne dass man immer gleich Angst haben muss, die Aufnahme stoppt, weil die Karte voll ist.



Wir probieren gerade noch sehr viel aus und haben einfach viel Spaß dabei.

Das Filmmaterial verwenden wir für kurze Clips. Mal sehen, wie lange die Kameras

mit uns auf Reisen gehen.


Beitrag teilen


Zu den Spiegelreflexkameras geht es hier.

Zum Zubehör geht es hier.



Kommentar schreiben

Kommentare: 0