Spiegelreflexkameras

Kakteen im untergehenden Licht fotografieren, die ersten Strahlen des Tages einfangen, wenn die Sonne hinter den Bergen hervorkommt...

 ... besondere Erinnerungen schaffen und schöne Momente festhalten. Darum geht es bei hikelust!

 

Wir haben uns über die letzten Jahre immer mehr mit dem Thema Fotografie beschäftigt. Angefangen über eine ganz einfach Digitalkamera, dann eine Bridgekamera und irgendwann doch die Spiegelreflex... wow, was für ein Unterschied. Und irgendwann verselbständigte sich das Ganze beim Anschauen der Fotos und wir entdeckten, wieviel Potential noch nach oben war.

Ja ja, wir wissen, dass es ähnlich wie bei Smartphones, Computern oder Autos geradezu doktrinartige, ideologische Haltungen bei (Hobby-)Fotografen (und allen, die es gern sein würden) gibt. Wir sind nicht contra-Canon oder pro-Nikon - wir gehen mit den Anforderungen. Das nur vorab, bevor jemand für “seine Team” Partei ergreift!

 

In die Auswahl der Kameras haben wir, mit unseren überwiegenden Einsatzbereichen im Hinterkopf, viel Zeit investiert. Im Hobby-Bereich (bis ca. 600 Euro) überzeugen die Nikon-Kameras gegenüber den Canon einfach in Sachen Dynamikumfang und Bildrauschen bei höheren ISO-Werten (wer mehr hierzu wissen möchte, findet auf der Seite von Gunter viele spannende Praxisvergleiche.

 


Nikon D5300

Im Laufe der Zeit sind unsere Anforderungen an die D3200 so gestiegen, dass einfach eine Kamera mit einem anderen Sensor her musste. Besonders in "low-light" Umgebungen, bei Sonnenauf- oder -untergängen kam die D3200 einfach nicht hinterher. Bei der Suche nach einer neuen Kamera sollte sie dennoch möglichst handlich und kompakt bleiben. So kam das zweite Modell Nikons D5x00-Reihe zu uns. Die D5300 hat den Sensor der deutlich teureren D7200 verbaut, der durch einen, für das Preissegment gigantischen, Dynamikumfang verfügt. 24 MPx und 39 AF-Felder sind mehr als genug, und über den (akkufressenden) Nutzen von WLan und GPS lässt sich sicherlich streiten. Das voll schwenkbare Display ist allerdings wirklich ein Gewinn!

 



Objektiv Nikon AF-S DX NIKKOR 18-105mm/3,5-5,6G ED VR Objektiv

Im Kit werden die Nikon-Hobby-DSLRs mit einem 18-55mm Objektiv geliefert. Davon haben wir bewusst Abstand genommen. Wir wollten ein “immer-drauf”-Objektiv, das auch einen nennenswerten Zoom besitzt und nicht ganz so teuer ist. Die Geschwindigkeit des Autofokus und die Lichtstärke sind bei den Reisezooms ja immer ein Problem. Wer aber nicht die 1.100 Euro für ein schönes Nikkor 16-80mm 2.8-4 ausgeben kann findet eine gute und preisgünstige Alternative in “unserem 18-105mm” oder in dem etwas teureren Nikkor 16-85 3.5 (ca. 650 Euro), das in Sachen Lichtstärke und Autofokus schon mal ein Sprung ist. Aus dem Grund könnte das unsere nächste Anschaffung werden.



Nikon D5100

Die Nikon D5100 besitzt den Sensor der D7000 und ist damit in ihrer Klasse über jeden Zweifel (und Konkurrenten) erhaben. Besonders in Sachen Dynamik und Leistung (bei schlechten Lichtverhältnissen) bekommst Du für Dein Geld keine bessere Kamera. Auch wenn es mittlerweile die D5200, D5300, D5500 und D5600 gibt, würde ich mir gerne die D5100 nochmal neu kaufen - was leider nicht mehr so einfach möglich ist. Alle anderen Kameras der D5x00-Serie dominieren ihre Klasse zwar auch, wir brauchen aber vielen Firlefanz wie WLan einfach nicht. Es ist übrigens dabei geblieben, dass die D5x00-Serie weiterhin den Sensor der D7x00- Serien in einem kleineren Gehäuse bietet. Für Reisen also ideal.



Nikon AF-S DX Nikkor 10-24mm 1:3,5-4,5G ED Objektiv

Mit unserer Faszination für Landschaftsfotografie wuchs der Bedarf an einem Objektiv, das die unendliche Weite einfangen kann. Dies in Kombination mit einer guten Abbildungsleistung (besonders die Schärfe in den Ecken) und einer ausreichenden Lichtstärke zu bekommen, ist (halbwegs bezahlbar) nicht einfach. Und dann soll das Objektiv auch noch “nicht-fisheye” sein - also zu arg stürzende Linien vermeiden. Ich war nie zufriedener mit einem Objektiv, als mit diesem!



Sony Alpha 6000

Ok, ok! Es ist keine DSLR im Wortsinn, da die Alpha-Serie von Sony keinen Spiegel hat. Es handelt sich also um eine spiegellose Systemkamera mit APSC-Sensor (selbe Sensorgöße, wie die beiden Nikons). Und auch wenn ich ein bekennender Freund von Spiegel-Kamerads bin, musste eine spiegellose her - für die Zeitraffer-Fotografie. Wir wollten also eine spiegellose mit APSC-Sensor, die zu der von uns eingesetzten Zeitraffer-Software kompatibel ist. Da Sony da derzeit der einzige Hersteller ist, ist es die A6000 geworden. Auch wenn es schon mehrere Nachfolger gibt, reichten die Spezifikationen für den gewünschten Zweck locker aus (sie nimmt z.B. keine 4K-Videos auf - die Nachfolger schon). WLan, NFC, GPS und beachtlich scharfe 24 MPx, sowie ein (leider nur) schwenkbares LCD werden hoffentlich für super Zeitraffer sorgen, ohne den Spiegel-Verschleiß immer im Kopf haben zu müssen. Auf de Sony ist das 16-50mm Standardobjektiv (F3,5-5,6). Früher ode später wird aber auch hier ein etwas lichtstärkeres Weitwinkel hermüssen. Aber für den Anfang sind 16mm erstmal angemessen.



Eine solide Kameraausrüstung ist eine gute Basis, damit du rein technisch gute Fotos machen kannst. Weitere Faktoren sind aber noch Bildaufbau und Motiv und das Auge für das gewisse Etwas. Wenn diese anderen Faktoren nicht vorhanden sind, nützt die auch die noch so teure Ausrüstung nichts.

 

Man muss aber auch bedenken, dass es nicht immer darum geht, das perfekte Licht, den besten Winkel einzufangen, sondern auch mal ein verwackeltes oder schiefes Bild als gelungen hinzunehmen -weil es den Moment dokumentiert, in dem du glücklich warst.

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