Vom Look der 90er | In-n-Out-Burger

Zugegebenermaßen war ich beim ersten Mal als ich in dem Burgerladen in San Francisco stand, nicht gerade positiv überrascht. Der Raum war kaltweiß gefließt. Die einzigen Farbkleckse gaben die knallroten Sitzlehnen und Palmen auf den Getränkebechern ab. Es war völlig von hungrigen Amerikanern überfüllt. Ok, dann muss an dem Hype ja irgendwas dran sein, wenn selbst die Schlange am Drive thru kein Ende nimmt. Lass es uns mal testen.


Das Ambiente

Weiße Fliesen und ein bisschen rot dazwischen. Unbequeme Sitzmöbel und Tische, die an McDonalds aus den 90er Jahren erinnern. Rein optisch machen die Läden von innen alle nicht besonders viel her und sehen eher ein bisschen in die Jahre gekommen aus.

 

Es ist immer voll - ich habe wirklich noch keinen Laden erlebt, in dem es nicht voll war. Such dir also gleich nach der Bestellung einen Sitzplatz.

 

Die Uniformen der Mitarbeiter gleichen sich an diesen Look an, der kombiniert mit einer weißen Papierhaube (für Männer) oder einem roten Visor (für Frauen) und einer riesigen Sicherheitsnadel an der Schürze komplettiert wird.


Food facts

Die Burger sind der Hammer - einfach oberlecker!

 

In-n-Out garantiert, dass bei ihnen die Produkte nie eingefroren oder wieder erwärmt werden. In den Läsen gibt es also keine Mikrowllen oder Wärmelampen. Die Pommes werden vor Ort frisch zugeschnitten, die Buns selbst hergestellt und die Patties sind aus 100% Beef, ohne Zusatz-, Füll- oder Konservierungsstoffe . Alles ganz old-fashioned und aufs wesentliche reduziert. Dann ist der Look der 90er auch in Kauf zu nehmen. 

 

Verzichtest du auf bestimmte Lebensmittel oder verträgst diese nicht, ist In-n-Out in diesem Fall sehr hilfsbereit. Mehr dazu findest du hier.


Die Kette bietet zum Beispiel eine Kohlenhydrat freie Version ihrer Burger an - Protein Style - eingewickelt in ein großes knackiges Salatblatt. Auch wird bei dem Hinweis auf bestimmte Allergien (z.B. Milcheiweiß) die Bratfläche für dich gesäubert. 

 

Das Menü bei In-n-Out ist sehr überschaubar und soll es offensichtlich auch bleiben. Nur einmal pro Generation darf in dem familiengeführten Unternehmen die Speisekarte angepasst werden. Es gibt Burger und Pommes - das war's. Die Burger kannst du in sechs unterschiedlichen Varianten bekommen. Wirf einen Blick auf die Speisekarte.


Wie bestellst du?

Das Bestellverfahren ist typisch für amerikanische Fast Food Ketten. Du stellst dich an die Schlange an einer der Kassen an. Wenn du an der Reihe bist, sagst du dem Kassierer, welches Menü du möchtest. Du bekommst einen Bon mit einer Nummer, die aufgerufen wird, wenn dein Essen fertig ist.

 

Es ist sehr laut in den Läden. Du hast Angst, dass du deine Nummer nicht hörst? Keine Sorge, es gibt dafür extra ein Megafon!

 

Wenn du eher eine Bestellung aus dem Auto aufgeben möchtest ist auch das kein Problem! In-N-Out war das erste Drive-throu Schnellrestaurant in Kalifornien und weltweit das erste überhaupt, dass eine Gegensprechanlage zum bestellen nutze.


Unser Menü

Da sind wir uns relativ schnell einig. Es gibt je nach große des Hungers mehrere Hamburger (mit Ketchup, Senf und rohen Zwiebeln), einmal Pommes und etwas zu trinken. 


Fazit

Seit der Gründung müssen alle Familienmitglieder, die im eigenen Unternehmen arbeiten wollen, als einfache Angestellte in einer Filiale anfangen, und sich hocharbeiten. Diese sehr bodenständige Auffassung merkt man dem Restaurants an. Sie sind unaufgeregt und wirken bodenständig. Der Service ist freundlich und das Essen ist lecker. Was uns aber wirklich zu überzeugten Fans macht ist, die Qualität des Essens - für Fastfood mittlerweile zu recht legendär!


Kommentar schreiben

Kommentare: 2
  • #1

    Marcus (Dienstag, 06 Februar 2018 18:53)

    Bei In-N-Out gibt es noch das Secret Menu.
    Einfach mal danach Googlen.

  • #2

    Christine (Dienstag, 06 Februar 2018 19:05)

    Dbl dbl animal style mit Vanille Shake :-) In n out ist immer das erste Ziel, nach dem Mietwagen abholen