Sedona - a lovestory

Ganz unverhofft hat es mich auf eine meiner ersten Reisen durch den Südwesten der USA in das Örtchen Sedona verschlagen. Ich bin ganz ehrlich, es lag einfach praktisch als Zwischenstopp zwischen Phoenix und dem Grand Canyon.

ABER - schon vom ersten Moment an, hat Sedona mich verzaubert. Aus meiner Sicht kombiniert es so viele unterschiedliche Facetten, die einfach für (fast) jeden etwas bieten.

  • Natur pur - feuerrote Felsen, die den Ort unfassbar schön umgeben. Wälder, die Schatten spenden, die im Herbst ein fantastisches Farbspiel abgeben. Mittendrin fließt der Oak Creek, der das Bild komplettiert.
  • Abenteuer pur - egal, ob eine typische Touri-Tour im Pink Jeep oder ein einsamer Hike, es ist für jeden etwas dabei, der dich an deine persönlichen Grenzen bringt, oder einfach nur Spaß macht.
  • Toleranz pur - egal, wer du bist ... egal, wie du aussiehst ... egal, woran du glaubst ... Sedonas Menschen sind weltoffen und interessiert.
  • Spiritualität pur - an keinem anderen (mir bisher bekannten) Ort treffen so viele spirituelle Menschen und Plätze zusammen. Du spürst es... hier dreht sich die Zeit irgendwie anders, die Leute sind irgendwie ein bisschen zufriedener.

Pure hikelust

In Sedona haben wir schon viele tolle Wanderungen erlebt. Die einen waren eher entspannt und easy-going, die anderen eher schweißtreibend und herausfordernd. So manches Mal habe ich mittendrin gedacht, warum tu ich mir das eigentlich an? Manchmal waren wir umgeben vielen anderen Wanderern, meistens aber hatten wir das Glück, dass wir alles ganz allein genießen konnten. Manches Mal, war auch die Fahrt dahin einfach das Ziel -wenn wir ohne Reifenpanne angekommen sind.

Eines hatten die Wanderungen alle gemeinsam... a view!

Freiheitsgefühle
Freiheitsgefühle

Wo übernachten?

Die Preise der Unterkünfte in Sedona sind nicht ganz billig. Es gibt unzählige Luxushotels und auch die typischen Hotel-/Motel-Ketten. Deren Preise sind auch gepfeffert für das Zimmer, was man bekommt. Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig zu buchen und auch mal abseits der Hotels & Motels zu schauen. Wir haben es in diesem Jahr das erste Mal mit einem AirBnB versucht und waren so begeistert, dass wir auf dem bevorstehenden Trip gleich noch einmal dort unterkommen. Aus Erfahrung können wir nur dazu raten, direkt in Sedona eine Unterkunft zu nehmen. Die mehrmalige Fahrerei am Tag zu den umgebenen Orten nervt spätestens am zweiten Tag.

Was essen?

 

 

Mit der Nahrungsaufnahme ist es in Sedona fast so wie überall in den USA - du kannst alles haben. Aber ich muss zugeben, es gibt hier tatsächlich weniger Fastfoodketten als anderswo. Das liegt aber nicht an der Größe des Ortes, sondern eher daran, dass hier ein gewisser Standard/Stil gehalten werden soll. Wie lange das noch so bleibt, ist fraglich. Bei unserem letzten Besuch bauten sie gerade einen großen CVS. Es wird aber tatsächlich (zu unserer Freude) viel Wert auf “gute” Lebensmittel gelegt. Als wir in dem riesigen Whole Foods Market ein veganer (Bio-) Kokoseis entdeckt haben, war das schon einen kleinen Freudensprung (und Kaufrausch) wert.

 


Immer wieder Sedona

Über die Jahre haben wir immer wieder versucht, Sedona in unsere Route einzubauen. Sobald wir von der Interstate abfahren und uns langsam dem Tal nähern, in dem Sedona liegt, werde ich ganz kribbelig. Sich dem Ort langsam durch die Serpentinen zu nähern gleicht einem langsamen Vorspiel, was jede Kurve noch ein bisschen hinauszögert. Jeden Moment denkst du, gleich ist es soweit... und dann dauert es doch noch ein paar Minuten. Und plötzlich nach der letzten Wegbiegung, taucht sie auf, die “Skyline” aus roten Felsen - boom...

 

Sedona, here I am again!

Sedona, my love
Sedona, my love

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