Roadtrip 2018 - so war es wirklich

Drei Wochen Südwesten liegen hinter uns. Zwei Wochen Utah und eine Woche Arizona - und auch ein paar Stunden in Nevada, New Mexico und Colorado. Viele Erlebnisse, zahlreiche Trails, etliche Dirtroads und ganz viel Abenteuergefühl haben uns in dieser Zeit begleitet.

 

Wir lassen euch an unseren ersten Eindrücke aus der Heimat teilhaben. Los geht´s.


Zahlen, Daten, Fakten

  • Reisezeit: 21 Tage
  • Reisezeitraum: Ende April bis Mitte Mai
  • Durchquerte Staaten: Arizona, Colorado, New Mexico, Nevada, Utah
  • Gefahrene Meilen: 3.486 Meilen
  • Mietwagen: Hundai Santa Fe AWD
  • Unterkünfte:  4 Hotels,  5 AirBnB´s
  • Fahrten durch Waschstraßen: 1 (und die war dringend nötig)
  • Verbrachte Zeit im Auto: 92 Stunden und 23 Minuten
  • Durchschnittliche Geschwindigkeit per Auto: 39 Meilen


Anfang und Ende

Jetzt hat es schon fast Tradition. Wir werfen einen Blick zurück. Zurück auf den Anfang und das Ende des Roadtrips. Natürlich haben wir jeden Tag gemeinsam verbracht. Die Erlebnisse miteinander geteilt und das Abenteuer erlebt. Und doch schaut jeder von uns durch seine eigene Brille (auch wenn nur Imke eine trägt) und seine eigene Kameralinse.

Und deshalb schauen zeigen wir dir jetzt unser allererstes und unser allerletztes Bild der Reise - sozusagen als Sneack auf die bevorstehenden Fotos. Seid gespannt!


Der Start der Reise

Unser Roadtrip startet in diesem Jahr in Las Vegas. Kaum verlassen wir das Flughafenterminal umgibt uns schon dieser warme, trockene Fön, auf den wir uns so gefreut haben. Und natürlich haut uns das auch gleichzeitig irgendwie um. Nach über 20 Stunden Reise, in dicken Jogginghosen und mit dem Gepäck beladen, wollen wir nur noch eins: ab ins Hotel.

Und das bedeutet genauer gesagt: eine Suite im Aria Hotel. Wir legen die Messlatte der Unterkünfte für den Urlaub also übermäßig hoch. Ob wir das noch bereuen?

Und wie das mit der Hass-Liebe zwischen Las Vegas und uns eben so ist. Nach einem halben Tag haben wir eigentlich schon genug von der Stadt. Und das heißt wir müssen raus. Weg von dem Gebimmel und Geblinke, den Menschenmassen und dem Animateuerfeeling. Wer kennt´s?!

Im Red Rock haben wir spontan schon am ersten Abend Reißaus von der hektischen Stadt gesucht. Ein paar Mal waren wir hier schon hiken, waren aber bei diesem Mal relativ unvorbereitet. Wir wollten einfach nur raus in die Natur.

Auf dem Parkplatz angekommen, schnappte sich jeder von uns die Kamera und suchte für sich das passende Fotomotiv zum Sonnenuntergang. Umso erstaunlicher, dass wir tatsächlich eine sehr ähnliche Idee hatten.


Red Rock Las Vegas Nevada

Erstaunlich, wie sich unsere beiden ersten Bilder ähneln. Wir haben uns dabei nicht abgesprochen. Um ehrlich zu sein, haben wir an dem Foto-Spot eh sehr wenig miteinander gesprochen. Wir haben einfach die Natur genossen - und das Gefühl, endlich angekommen zu sein. Miteinander an dem Ort, der uns glücklich macht.

 

Emotionen einfangen - das ist, was ich mit meinen Fotos möchte. Und offenbar hatten wir beide die selben Emotionen, die wir beobachtet haben. Erleichterung und die Freude darüber gemeinsam endlich "on the road" zu sein. Und eine Spur Erschöpfung war sicherlich auch dabei.

 

 

Der Blick schweift in die Ferne, voller Spannung, was die nächsten Tage wohl bringen.



Das Ende der Reise

Unser Roadtrip endete in Phoenix. Mit satten 36 Grad - also wieder eine Messlatte. Dieses Mal aber eher für den Hamburger Sommer. Chancen gleich Null - soviel ist schon mal klar.

 

Wir nutzten die letzte Gelegenheit für wichtige Einkäufe in der Mall und bei Target. Denn während unserer gesamten Reise waren wir nur zu Beginn und zum Ende in Großstädten eingekehrt. Den Rest der Zeit haben wir vornehmlich in kleineren Orten bzw. "dem Outback" verbracht. Wir hatten also mächtig Aufholbedarf.

 

Aber natürlich wollten vor der Heimkehr auch nochmal richtig Wüstenfeeling tanken. Was wäre da besser geeignet als ein Besuch am Lost Dutchmen State Park mit anschließendem Drive über den Apache Trail. Bereits um 10 Uhr brutzelten wir beide in der Sonne und suchten vergebens hinter den riesigen Saguaros spendenden Schatten - vergebens.

Zugegebenermaßen hat mich am Canyon Lake mehr das erfrischende Wasser als das Fotografieren interessiert. Nach unserer Wanderung im Lost Dutchmen State Park bei gefühlten 50 Grad kam eine Abkühlung gerade recht.

 

Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich genauer in das glasklare Wasser blickte. Waren das wirklich Muscheln? Mitten in Arizona? Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet!

 

Für unseren Roadtrip war der Ausflug in die Natur genau der richtige Abschluss. Abseits der Touristenmassen und wir befanden uns ganz eindeutig in unserem Element.

Canyon Lake Apache Trail Arizona

Das Bild an sich könnte in jedem Reisekatalog abgebildet sein. Es ist also scheinbar nichts Besonderes, eher klassisch. Zumindest, wenn man den Kontext ausblendet. Mittelmeer, könnte man meinen, vielleicht Rotes Meer. Betrachtet man aber, wo das Foto wirklich entstanden ist, wird es irgendwie speziell. Denn Muscheln in Arizona und zwar mitten in der Wüste, das ist nicht mehr klassisch, sondern besonders.


Das Foto steht sinnbildlich für die Erlebnisse des Roadtrips und die Art, wie wir reisen - irgendwie außergewöhnlich. Nicht das Bild allein zählt, es ist wichtig, was es für eine Story erzählt. Eine ganzheitliche Betrachtung, wenn du so willst. Antelope Canyon, Angles Landing und dergleichen sind sicherlich gigantische Fotomotive. Postkartenmotive. In diesem Moment, in dem das Foto entstanden ist,  haben wir auf 20 Tage toller Eindrücke zurückgeblickt. Eindrücke hinter den Postkartenmotiven. Einige zugegebenermaßen klassisch, die meisten aber außergewöhnlich und mit Story. Dir diese Storys zu erzählen - das hist hikelust.

Danke, dass du dabei bist!

Canyon Lake Arizona

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Kommentare: 2
  • #1

    Locakatze (Dienstag, 22 Mai 2018 20:17)

    Hallo, super Berichte von Euch . Allerdings stimmt der Reisezeitraum nicht ganz� � , sonst wären wir auch schon wieder zuhause...�Wir fliegen jetzt Sa �
    Lieben Gruß von Anita

  • #2

    Jan (Donnerstag, 24 Mai 2018 09:46)

    Hi Anita... toll, dass Dir das aufgefallen ist! Da war sicherlich der Wunsch Vater des Gedanken ;) Viel Spaß und eine tolle Reise!

    LG
    Jan