Sedona - Amitabha Stupa

Sedona besticht für uns ja durch abwechslungsreiche Wanderungen in wundervoller Landschaft. Aber auch die bekannte spirituelle Seite der Stadt gehört fest zum Image der Kleinstadt in Arizona. Sie zeigt sich nicht nur durch die vielen „Vortexe“ oder „psycic reader“. Ein ebenfalls ganz spezieller, für religiöse und nichtreligiöse Menschen gleichermaßen interessante Ort ist der Amitabha Stupa & Peace Park - atemberaubende Sonnenaufgänge garantiert

 


Kurz vorweg

Zwar kann man sich hier ein wenig die Beine vertreten, aber dies reicht bei weitem nicht an eine Wanderung heran. Aber ähnlich wie beim Banjo Bill haben wir uns entschlossen, diesem Ort hier einen Platz zu geben. Denn wir waren so begeistert, dass wir euch dieses Erlebnis nicht vorenthalten wollen.

 

Wenn Du auf der Suche nach "richtigen" Wanderungen bist, stöbere gerne in unserer Übersicht - da ist mit Sicherheit etwas passendes für Dich dabei!


Die Anfahrt

Der Amitabha Stupa and Peace Park liegt im nördlichen Teil Sedonas. Er ist ganz einfach mit dem Auto zu erreichen. Von der 89A nehmt ihr den Andante Drive nach Norden und biegt nach circa 1,2 Kilometern links in den Pueblo Dr ab.

 

Vor Ort gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten. 

 

Der Park ist Sonnenauf- bis Sonnenuntergang geöffnet. Und selbst wenn die PKW-Zufahrtsschranke noch geschlossen ist, ist der Zugang zu Fuss kein Problem. 

 

 

 



Die Location

Eingefasst in die malerische Kulisse aus roten Felsen und grünen Pinien ist der gut 10 Meter hohe Stupa ein toller Platz, um einige ruhige Moment zu verbringen. Die bunten kleinen Fähnchen lassen schnell erahnen, dass es sich eigentlich um ein buddhistisches Bauwerk handelt. Stupas gibt es seit rund 2600 Jahren, sie zählen somit zu den ältesten bekannten sakralen Bauwerken. Ein Stupa steht sinnbildlich für Buddha und seine Lehre. Im ansonsten doch eher wenig buddhistisch geprägten Arizona ist der Stupa aber doch vielmehr als ein streng buddhistisches Bauwerk. 

Es ist ein Ort an dem Menschen meditieren, ihre innere Mitte finden möchten aber auch Trost und Erkenntnis suchen. Es ist zudem ein Symbol für Frieden und Verständigung. Daher steht ein Besuch auch jedem  - gleich welcher Konfession oder Gesinnung - offen.

 

Anstatt eines festen Eintrittspreises steht es jedem Besucher frei, eine Spende zum Erhalt dieses gemeinnützigen Platzes zu entrichten. In der Tradition des Buddhismus gibt es auch einen klassisch Buddhistischen Opfertisch.


Es lohnt sich wirklich nicht nur den eigentlichen Stupa anzusehen, sondern auch die nähere Umgebung zu erkunden. Denn in den dahinter liegenden Hügeln spannen sich zwischen den Kiefern und Pinien weiter Fahnen-Bänder mit detailverliebten Opfergaben und packenden Geschichten.

 

Wir haben den Stupa sowohl am helllichten Tage, als auch zum Sonnenaufgang besucht. Besonders letztes war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis. Die aufgehende Sonne taucht alles in einen warmen Farbton und die zaghaft zum Vorschein kommenden Sonnenstrahlen brechen sich an den zahlreichen Fähnchen und Büschen.

 

Für uns ist es mit Sicherheit kein Besuch an einem Ort, den man mal eben schnell abhaken kann. Also wie bei  anderen Attraktionen mal eben ansehen und weiter. Für uns brauchte es ein gewisses Maß an innerer Ruhe, um sich auf die beruhigende Wirkung des Parks einzulassen.  


Nochmal wiederkommen?

Wenn du also Lust auf eine wirklich kurzweilige aber dennoch berührende Erfahrung hast, gibt ruhig der Amitabha Stupa eine Chance – wir wurden zumindest nicht enttäuscht, und kommen garantiert noch einmal zurück.

 

Den Tipp für diesen Ort stammt übrigens direkt von Visit Sedona. Dort haben wir uns ein wenig über Ideen abseits der klassischen Touristenorte informiert. Solltest du mehr über spirituelle Orte  in der Region erfahren wollen, ist die Rubrik auf der Homepage von Visit Sedona sehr hilfreich.    

 



Beitrag teilen



Das könnte dich auch interessieren...



Kommentar schreiben

Kommentare: 0