St. George - Yellow Knolls

Utah lockt uns vor allem wegen einer Sache: seine unverwechselbare Natur. Abgeschieden, mehr denn je der Natur nah, so kannst du hier deine Hikes genießen. Fernab der Touristenmassen und Reisebusse.

 

Der Name der Region ist prägend - gelb soweit das Auge sehen kann. In der hier so typischen Wabenstruktur reiht sich ein Felshügel an den nächsten. Eine wirklich traumhafte Gegend und somit ein Hike, dem wir jedem Utahfan ans Herz legen.


Die Anfahrt

Von St. George aus auf den East Redhills Pky parallel zur Interstate 15 nach Nordosten fahren. An der Kreuzung der Cottonwood Spring Road (manchmal auch als: Twin Lake Drive bezeichnet), auf diese einbiegen. Diese Straße wird zur Turkey Farm Road. Nach etwa nach 3,2 Meilen ist die Straße nicht mehr aspahltiert, ist aber bei guten Wetterbedingungen kein Problem für einen PKW. Nach ca. 5,6 Meilen ab der Kreuzung ist der Trailhead erreicht. GPS-Daten sind nicht notwendig.

 

Der Trailhead ist übrigens auch bei Google Maps zu finden.



Der Hike

Der Hike selbst fällt in die einfache Kategorie. Der Weg ist zumeist ebenerdig. Lediglich durch eine kleine Steigung hier und da geprägt. Meist verläuft der Trampelpfad über Sand, zum Schluss über den gelben Slickrock.

Der Weg bietet allerdings keinerlei Schatten. Wer also in den Sommermonaten bei hohen Temperaturen vor Ort ist, sollte rechtzeitig die Wanderung antreten.

Der erste Abschnitt der Wanderung führt durch eher eintöniges, ebenerdiges Land. Der Weg führt direkt auf die gelben Felsen hinzu. Orientierungsschwierigkeiten gibt es daher überhaupt nicht.

An den ersten gelben Felsen angekommen, musst du noch eine kleine Steigung und ein paar Felsen hinter dir lassen. Du hälst dich dafür einfach links vom Berg und erkennst schon die gelben Hügel ganz in der Nähe.

Je nach Lust und Laune kannst du dich hier mehrere Stunden aufhalten. Wir haben etwa 2,5 Stunden hier verbracht. Der Hike mit unserer Runde war etwa 5 km lang.


Kräftige Farbtupfer finden sich überall am Wegesrand
Kräftige Farbtupfer finden sich überall am Wegesrand
Es geht immer direkt auf die gelben Hügel zu
Es geht immer direkt auf die gelben Hügel zu

Nach dem Überqueren des kleinen Berghangs erscheinen die gelben Steinschichten in der Ferne. Jetzt sind es nur noch ein paar Meter und dann bist du da. Ab jetzt gibt es keinen "richtigen" Weg mehr. Lauf da hin, wo es dir gefällt und erkunde die unfassbar schöne Landschaft.

Nach einem kleinen Aufstieg sieht man das komplette Arenal der Yellow Knolls
Nach einem kleinen Aufstieg sieht man das komplette Arenal der Yellow Knolls
Die typische Wabenstruktur findet sich überall wieder
Die typische Wabenstruktur findet sich überall wieder
Trotz Gewitterwolken am Horizont ein tolles Ausblick
Trotz Gewitterwolken am Horizont ein tolles Ausblick
Das Gebiet lädt zum Entdecken ein
Das Gebiet lädt zum Entdecken ein


Nochmal wiederkommen?

Vielleicht...

Das Gebiet der Yellow Knolls hat uns wirklich sehr, sehr gut gefallen. Die Wanderung war leicht, es gab zahlreiche Fotomotive und wir waren während des gesamten Aufenthalts komplett alleine. Alles Faktoren, die bei uns ziehen. Allerdings müssen wir ehrlicherweise auch gestehen, dass sich das Bild der Yellow Knolls über das gesamte Areal nicht großartig verändert. Ein Hügel gleicht doch sehr dem anderen. Aus diesem Grund würden wir vermutlich nicht noch einmal herkommen, weil es für uns nichts mehr Neues hier zu entdecken gibt.

Ein Geheimtipp abseits der überfüllten Spots scheint der Ort dennoch zu sein. Wer also Ruhe, Abgeschiedenheit und trotzdem tolle Motive sucht, der ist hier genau richtig.

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