Fotoprojekt No. 7: typisch Südwesten USA

Seit unserer ersten Reise sind wir verliebt. Verliebt in diese tolle Landschaft, diese Natur, dieses Gefühl von absoluter Freiheit. Der Südwesten hat uns süchtig gemacht. Und das sind wir seit Jahren. Und vermutlich hört diese Sucht auch nie wieder auf. Muss sie auch gar nicht.

 

Aber was ist eigentlich so typisch Südwesten? Wir zeigen´s dir - in 10 Punkten.


1. Rote Felsen

Der Klassiker und natürlich total bekannt ist das Monument Valley. Der Inbegriff des Südwestens und klischeehafter Vorstellungen an Westernfilme. Eine traumhafte Kulissse, an der sich schon viele Herzen verloren haben. Das Hotel "The View" trägt nicht umsonst diesen Namen. Denn Sonnauf- und -untergang sind an diesem Ort ganz besonders schön.


2. Unendliche Weite

Sonnenuntergang an den Bonneville Salt Flats
Sonnenuntergang an den Bonneville Salt Flats

Manchmal fährt und fährt und fährst du und dann fragst du dich nach ein paar Stunden "Bin ich hier eigentlich noch richtig?". Genau das beschreibt the "american way of drive". Unendliche Weiten, die scheinbar ins Nirgendwo führen.

Gleiches gilt für die Ausblicke. Du erklimmst einen Berg, bist erschöpft von der Wanderung und lässt deinen Blick schweifen. Um dich herum nur Natur. Ist das nicht herrlich?


3. Viel Sand

Sonnenuntergang an den Coral Pink Sand Dunes
Sonnenuntergang an den Coral Pink Sand Dunes

Sand in allen möglichen Farben. Rot, gelb, orange oder zum Sonnenuntergang sogar leicht rosa-farben. Der Sand im Südwesten ist vielseitig.

 

Und er ist ebenso Lebensraum für viele Wüstentiere. Also, Vorsicht, wenn du dir ein schattiges Plätzchen im Sand suchst. Hier könnte sich ein Skorpion versteckt haben.

Sandige Passagen im Wire Pass Trail
Sandige Passagen im Wire Pass Trail

Wenn das erste Mal im Urlaub wieder der rote Sand an unseren Wanderschuhen hängt, erfüllt uns das mit Glück. Endlich wieder da! Endlich wieder hiken.


Und dieser Sand findet sich überall wieder. In jeder erdenklichen Ritze im Auto, an der Windschutzscheibe, im Rucksack, in den Haaren, zwischen den Zähnen, und vor allem in den Socken. Und leider auch in der ganzen Kameraausrüstung. Erst vor ein paar Tagen habe ich an meiner Stirnlampe sogar noch Sand entdeckt. Unfreiwillig bringen wir immer eine Menge mit nach Hause. Du auch?


4. Canyons

Der Südwesten bietet viele Canyons - große und weite und kleine, ganz schmale. Der Grand Canyon ist mit einer Länge von 450 Kilometern wohl ziemlicher Spitzenreiter. Für den Abenteuerlustigen, für den Sportler, für den Fotografen und für den Genießer ist etwas dabei. Bei den Canyons kommt jeder auf seine Kosten.


5. Stille

Abseits der ausgetrampelten Pfade sind wir unterwegs. Ab und zu treffen wir andere Hiker und glücklicherweise sehr selten riesige Touristengruppen. Am Ziel angekommen nehmen wir uns die Zeit, die Natur um uns herzum zu genießen. Den Blick schweifen zu lassen und die Kamera auch beiseite zu legen. Den Moment genießen. Wie riecht es hier? Wie fühlt sich die Luft an? Welche Tiere sind um uns herum? Wir nehmen die Natur ganz bewusst wahr und genießen diese Stille.

Wenn ein leichtes Lüftchen den Duft der Pinienbäume in der warmen Sonne trägt, dann sind wir am rechten Platz.
Wenn ein leichtes Lüftchen den Duft der Pinienbäume in der warmen Sonne trägt, dann sind wir am rechten Platz.

6. Formen, Farben, Linien - wie gemalt

An so mancher Stelle könnte man meinen, jemand hätte einen dicken Pinsel genommen und mal richtig quer durch Arizona und Utah gewischt. Dass diese Formen und Linien allein durch Wind, Erde und Wasser geformt werden, ist ein Wunder.



7. Die Wüste trägt Wasser

Immer wieder sind wir erstaunt darüber, wie nah karge Landschaften und fruchtbare, grüne Wiesen und tiefblaue Seen in nur einer knappen Autostunde in unmittelbarer Nähe liegen. Da kann man kaum glauben, dass es ein und derselbe Bundeststaat ist.

Mono Lake in Kalifornien
Mono Lake in Kalifornien
Watson Lake in Arizona
Watson Lake in Arizona


8. Der Himmel

Wenn du im Südwesten bist, solltest du mindestens einmal Nachts draußen gewesen sein. Und damit meinen wir richtig draußen. Nicht umsonst haben die USA viele Gebiete die zu den darkest skies zuehören. Hier gibt so gut wie keine light pollution.

 

Ja, okay, das Hotelbett ist gerade so schön kuschelig und es ist doch Urlaub. Komm hoch mit dir. Steh einmal mitten in der Nacht auf und mach dich auf den Weg -du wirst es nicht bereuen.

 

Für Fotografen ist es nachtsein wahres Paradies. Aber auch für alle anderen. Denn so viele Sterne und Sternschnuppen hast du bestimmt noch nie gesehen.

Die Milchstraße im Joshua Tree NP
Die Milchstraße im Joshua Tree NP


9. Kontrastprogramm

Der Strip von Las Vegas erleuchtet langsam
Der Strip von Las Vegas erleuchtet langsam

Steht man inmitten des Vergnügungsparadies Las Vegas an den Wasserfontänen des Bellagios kann man sich inmitten der tausenden Touristen kaum vorstellen, dass in nur 30 Minuten außerhalb der Stadt dies alles sehr, sehr weit entfernt liegt und man davon höchstens noch die Lichter sieht. Von Stille ist in dieser Stadt nicht das Geringste zu spüren. Dabei kannst du ganz leicht dieser Metropole entfliehen.


10. Kakteen

Wir lieben Kakteen -auch wenn wir schon das ein oder andere Mal, eine etwas unangenehme Begegnung mit ihnen hatten. Die sind echt pieksig! Autsch!

 

Es ist echte Überlebenskünstler. Unter diesen extremen Witterungsbedingungen trotzen die Giganten und recken sich in allen möglichen Formen und Ausprägungen meterhoch in den Himmel. Die Kaktusblüte ist ein echtes Highlight und wunderschön.

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